|
Am Siegersbusch 19 steht das 1893 errichtete historische Armenhaus, welches 1921 zum Wohnhaus umgebaut wurde.
In dem vorderen Haus wohnen zwei und im hinteren Haus sechs Familien. Auf der hinter dem Haus liegenden Fläche befinden sich 16 Kleingärten.
Es war zunächst geplant den Bebauungsplan Nr. 500 zu ändern, um die Voraussetzungen für eine “maßvolle mischgebietsverträgliche Nachverdichtung” für 4-5 Gebäude zu schaffen.
Aus dieser Formulierung könnte man sowohl eine Wohnbebauung aber auch eine gewerbliche Nutzung interpretieren.
Da der hintere, also westliche Bereich nur durch die rund 8,5 Meter breite Durchfahrt zwischen den Häusern Siegersbusch 15 und 19 möglich ist, soll das historische Armenhaus Siegersbusch 19 abgerissen werden.
Die direkt betroffenen Bewohner des Hauses und auch die Anwohner der umliegenden Häuser haben sich mit bislang zumindest mit Erfolg gegen den Abriss der Hauses durchsetzen können.
Die Stadt hat jedoch nun den noch immer unakzeptabelen “Kompromiss” gefunden, das Haus zu erhalten und die im hinteren Teil des Grundstücks liegenden Gärten als Bauland zu verkaufen.
Hiervon betroffen sind zahlreiche Anwohner der Häuser an der Bahnstrasse und am Siegesbusch (siehe Bild)
|